Zürich, 16.12.2016

Der SIG erhält einen Brief mit antisemitischem Inhalt, welcher sich über die Sicherheitsdebatte um die Schweizer Juden abschätzig beklagt und sich alle Juden in Israel wünscht, weil „Da haben wir dann euren ganzen Stinkhaufen zusammen zum Liquidieren!“

Zürich, 01.12.2016

Der SIG erhält eine E-Mail in französischer Sprache mit antisemitischem Inhalt. Der Absender verharmlost darin den Holocaust und wünscht sich Hitler mit folgenden Worten zurück: „tonton adolf allais revenir pour nous débarasser des juifs qui nous bandent depuis 2000 ans.“

Zürich, 03.10.2016

Der SIG erhält einen Brief, welcher alles Übel in der Welt den Juden anlastet: An
9/11, ISIS oder dem 2.Weltkrieg seien die Juden schuld. Zudem wird behauptet:
„Schweizer Juden das ist reine Papierform; ein Jude in welchem Lande auch immer er sich ausbreitet, wird immer Jude sein, selbst nach 4‘000 Jahren!“

Zürich, 01.10.2016

Der SIG erhält eine antisemitische E-Mail : „Es gibt immer mehr Menschen, die eure [der Juden] falschen Spiele durchschaut haben“, schreibt der anonyme Verfasser

Zürich, 08.08. 2016

Der SIG erhält von einem Unbekannten einen Brief, welcher voll von Vorurteilen gegenüber Juden ist und in welchem der Holocaust geleugnet wird. Unter anderem wird behauptet, dass Elie Wiesel
„nie in seinem Leben in einem Konzentrationslager gewesen war. Wahrlich die Shoa-Show must go on!“ und „Die Juden sind so geldgierig, dass sie sogar den Strick verkaufen, an dem wir sie eines Tages aufhängen werden.“

Zürich,15.07.2016

Der SIG erhält eine E-Mail. Darin schreibt ein Unbekannter, dass Juden grosses Leid über die Welt bringen würden, und droht, dass „jüdische Personen in der Schweiz zur Verantwortung“ gezogen würden, wenn nicht sofort eine hohe Geldsumme bezahlt würde. Weiter steht, dass die Täter „nicht davor zurückschrecken, zu verhindern, dass jüdische Kinder weiter eine Schule besuchen“.

Zürich, 03.06.2016

Der Verband Schweizerischer Jüdischer Fürsorge (VSJF) erhält eine Zuschrift mit dem Inhalt „scheiss mafia go home to israel“ von einem Absender, der sich „Adolfhitler@judennet.com“ nennt.

Zürich, 29.05.2016

Der SIG erhält von einer Person eine antisemitische Zuschrift in französischer Sprache.
Unter anderem steht darin
„Les juifs actuels ne sont plus considérés comme des victimes.“ Und „Le cruel Dieu des Juifs“.

Zürich, 24.04.2016

Eine Person erhält von einem Unbekannten eine SMS mit folgendem Inhalt: „Das ewige Gejammer der umgekommenen Juden während der Nazizeit geht mir langsam auf den Sack, dass noch 55 Millionen Nichtjuden umgekommen sind, wird bei keinem Wort erwähnt.“

Sargans, 04.01.2016

Die Kantonsschule Sargans erhält ein anonymes Schreiben aus Deutschland, in welchem der Holocaust und die systematische Vernichtung der europäischen Juden verleugnet wird. Anhand von kruden «Fakten», basierend auf angeblichen Quellen des IKRK, behauptet der unbekannte Verfasser unter anderem, es sei «unmöglich», zu beweisen, dass in Auschwitz Juden ermordet wurden.